Vollentsalzung
Die Vollentsalzung von Heizungswasser ist ein Verfahren zur Wasseraufbereitung, bei dem nahezu alle Mineralien (Elektrolyte) aus dem Wasser entfernt werden. Ziel ist es, Schäden durch Kalk und Korrosion zu verhindern und die Effizienz moderner Heizsysteme zu sichern.
Moderne Heizungen reagieren empfindlich auf Ablagerungen. Die SWKI Richtlinie BT 120-01 setzt daher strenge Grenzwerte für die Wasserqualität.
Durch die Entfernung von Calcium und Magnesium (Härtebildner) entstehen keine isolierenden Steinschichten an Wärmetauschern.
Da Salze wie Chloride und Sulfate entfernt werden, sinkt die elektrische Leitfähigkeit auf ein Minimum. Ohne diese "leitfähige Autobahn" wird elektrochemische Korrosion massiv erschwert.



Beispiel zur hydraulischen Einbindung in das System. Anstelle des Filters (HWF-1) kommt eine Befüllstation, welche für eine Umlaufentsalzung geeignet ist, zum Einsatz.



