Heizungswasseranalyse «auf diese Parameter kommt es an»
Unsere Heizungsservices garantieren Ihnen Wohlfühlwärme in Ihrem Zuhause. Ob Installation, Wartung oder Modernisierung – wir bieten Lösungen, die Effizienz und Komfort vereinen. Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung und sorgen Sie für eine angenehme Temperatur in Ihrem Heim.
Der Härtegrad des Wassers ist entscheidend
Für unseren Körper und unsere Gesundheit ist Calcium (Bestandteil von Kalk) ein notwendiges Mineral. Das Heizsystem hat für hartes, kalkhaltiges Wasser keine positive Verwendung. Durch die hohen Temperaturen lagert sich Kalk schnell ab und führt zum Beispiel zur Kesselsteinbildung. Am Wärmetauscher reicht bereits eine Kalkschicht von nur 1mm, um den Energieverbrauch spürbar zu erhöhen.
Die elektrische Leitfähigkeit
Die elektrische Leitfähigkeit beschreibt den Gesamtsalzgehalt des Wassers und sollte möglichst gering sein. Eine hohe elektrische Leitfähigkeit des Heizungswassers würde den Korrosionsprozess beschleunigen bzw. fördern. Ein gutes Beispiel dafür bietet das Meeresklima. Dort verrostet Eisen an Land durch die salzige Seeluft und im salzigen Meerwasser sehr viel schneller als anderswo. Heizungswasser sollte also einen sehr geringen Wert aufweisen, um eine geringe Leitfähigkeit sicherzustellen. Gerade in Heizgeräten mit Aluminiumbauteilen muss die Leitfähigkeit des Heizungswassers sehr niedrig sein, damit über die gesamte Betriebsdauer Korrosionsschäden vermieden werden.
Der pH-Wert
Ein weiterer Parameter ist der pH-Wert des Heizungswassers. Der pH-Wert zeigt an, ob sich eine wässrige Flüssigkeit im sauren, neutralen oder basischen Wert befindet. Als Beispiel: Trinkwasser liegt im neutralen Bereich um den Wert 7.0 und ist als Füllwasser grundsätzlich geeignet. Beim Einsatz als Heizungswasser bleibt dieser Wert allerdings nicht dauerhaft bestehen, da er durch Korrosionsprozesse und andere Reaktionen ständig beeinflusst wird. Nach Erstbefüllung Ihrer Heizungsanlage ist der pH-Wert des Heizungswassers frühestens nach 2-3 Monaten und spätestens nach einem Jahr im Betrieb zu kontrollieren. Ein pH-Wert im sauren Bereich löst Korrosionsvorgänge aus und beschleunigt diese. Deckschichten die als Korrosionsschutz dienen werden angegriffen und Bauteile beschädigt. Ein besonderes Augenmerk muss ebenfalls wieder auf Aluminiumbauteile gelegt werden, falls vorhanden.
Der Sauerstoffgehalt
Viele Komponenten einer kompletten Heizungsanlage sind anfällig gegen Korrosion und dies ist nur schwer zu verhindern. Allerdings sollte das Risiko gemindert und der Prozess unter Kontrolle gehalten werden. Es gibt viele Arten der Korrosion und für alle ist die Zusammensetzung des eingesetzten Heizungswassers der entscheidende Faktor. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um den Sauerstoffgehalt, die Härte, den pH-Wert und der elektrischen Leitfähigkeit. Die Sauerstoffkorrosion (Rosten) ist wohl die bekannteste und häufigste Art. Diese Korrosion tritt auf, wenn das Metall im Kontakt mit Heizungswasser durch den darin enthaltenen Sauerstoff oxidiert. Bei einer vollständigen Oxidation (hoher Sauerstoffgehalt) entsteht rotbrauner Rost, der im Heizungsbereich als brauner Schlamm (Hämatit) bekannt ist. Bei einer unvollständigen Oxidation (geringer Sauerstoffgehalt) entsteht Magnetit, sehr kleinteilig, schwarz und mit magnetischen Eigenschaften. Die Sauerstoffkorrosion führt dann zu zwei Problemen. Zum einen wird Material abgetragen was zu Undichtigkeiten führt, dieser gelangt dann mit dem Heizungswasser an sensiblen Bereichen der Heizung. Das wiederum verursacht Störungen und es kommt letztendlich zu Schäden an Pumpen und Ventilen. Es ist also wichtig den Sauerstoffgehalt in allen Bereichen der Heizungsanlage so gering wie möglich zu halten, um die Wahrscheinlichkeit von Korrosion zu minimieren.
Weitere Parameter
- Chloride
- Sulfate
- Eisen gelöst
- Totaler organischer Kohlenstoffgehalt (TOC)




